Programmer's Reference Guide
Die Zend_Db_Table Klasse ist eine Objekt-Orientierte
Schnittstelle zu Datenbank Tabellen. Sie bietet Methoden für viele gängige Operationen
an Tabellen. Die Basisklasse ist erweiterbar, daher kann eigene Logik eingeführt werden.
Die Zend_Db_Table Lösung ist eine Implementation des
Table Data
Gateway Patterns. Die Lösung schließt außerdem eine Klasse ein, welche das
Row Data
Gateway Pattern implementiert.
Für jede Tabelle der Datenbank auf die zugegriffen werden soll, sollte eine eine Klasse
erzeugt werden, welche Zend_Db_Table_Abstract erweitert.
Die Tabelle der Datenbank, für welche die Klasse bestimmt ist, wird mit der
protected Variablen $_name angegeben. Es ist ein String, welcher den
Namen der Tabelle enthalten muss, wie er in der Datenbank erscheint.
Beispiel 15.76. Angeben einer Table Klasse mit ausdrücklichem Tabellennamen
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
}
Wird keine Tabellenname angegeben, so wird ein Standard verwendet, welcher dem Namen der Klasse entspricht. Wird sich auf diesen Standard verlassen, so muss der Klassenname der Schreibweise der Tabelle entsprechen, wie sie in der Datenbank erscheint.
Beispiel 15.77. Angeben einer Table Klasse mit inbegriffenem Tabellennamen
class bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
// Tabellenname entspricht dem Klassennamen
}
Es kann auch ein Schema für die Tabelle angegeben werden. Entweder mit der protected
Variablen $_schema oder mit dem Schema vorangestellt in der
$_name Eigenschaft. Jedes Schema welches in der $_name
Eigenschaft angegeben ist wird vorrangig gegenüber dem Schema der
$_schema Eigenschaft behandelt. In einigen RDBMS Marken ist die
Bezeichnung für Schema "database" oder "tablespace", wird aber ähnlich verwendet.
Beispiel 15.78. Angeben einer Table Klasse mit Schema
// Erste Möglichkeit:
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_schema = 'bug_db';
protected $_name = 'bugs';
}
// Zweite Möglichkeit:
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bug_db.bugs';
}
// Wenn Schema sowohl in $_name als auch $_schema angegeben wird, so bekommt $_name vorrang:
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bug_db.bugs';
protected $_schema = 'ignored';
}
Die Schema und Tabellennamen können auch mit Konstruktor Konfigurationsdirektiven
angegeben werden, welche jegliche Standardwerte, angegeben in den
$_name und $_schema Eigenschaften, überschreiben. Eine
Schema Angabe welche mit der name Directive angegeben wurde
überschreibt jeglichen Wert welcher von der schema Option
bereitgestellt ist.
Beispiel 15.79. Angebend von Tabellen und Schemanamen während der Instanziierung
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
}
// Erste Möglichkeit:
$tableBugs = new Bugs(array('name' => 'bugs', 'schema' => 'bug_db'));
// Zweite Möglichkeit:
$tableBugs = new Bugs(array('name' => 'bug_db.bugs'));
// Wenn Schema sowohl in $_name als auch $_schema angegeben wird,
// so bekommt $_name vorrang:
$tableBugs = new Bugs(array('name' => 'bug_db.bugs',
'schema' => 'ignored'));
Wenn kein Schemaname angegeben wird, so wird als Standard der Schemaname des Datenbankadapters verwendet.
Jede Tabelle muss einen Primärschlüssel haben. Die Spalte des Primärschlüssels kann
mit der protected Variablen $_primary angegeben werden. Sie enthält
entweder einen String, welcher die einzelen Spalte benennt, oder ein Array von
Spaltennamen, wenn der Primärschlüssel ein zusammengesetzter Schlüssel ist.
Beispiel 15.80. Beispiel für das spezifizieren eines Primärschlüssels
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
protected $_primary = 'bug_id';
}
Wenn kein Primärschlüssel angegeben wird, versucht
Zend_Db_Table_Abstract den Primärschlüssel mit Hilfe der
describeTable() Methode zu ermitteln.
![]() |
Anmerkung |
|---|---|
Jede Table Klasse muss wissen mit welche(r/n) Spalte(n) Zeilen eindeutig
identifiziert werden können. Wenn keine Primärschlüssel Spalte(n) in der
Klassendefinition oder als Argument für den Konstruktor angegeben wurde und
nicht aus den Metadaten der Tabelle mit Hilfe der |
Wenn eine Instanz einer Table Klasse erzeugt wird, ruft der Konstruktor einige protected Methoden auf, die Metadaten der Tabelle initialisieren. Jede dieser Methoden kann erweitert werden um Metadaten explizit anzugeben. Dabei darf nicht vergessen werden am Ende der eigenen Methode die gleichnamige Methode der Parentklasse aufzurufen.
Beispiel 15.81. Beispiel für das Überschreiben der _setupTableName() Methode
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected function _setupTableName()
{
$this->_name = 'bugs';
parent::_setupTableName();
}
}
Folgende Setup Methoden sind überschreibbar:
_setupDatabaseAdapter()überprüft ob ein Adapter bereitgestellt wird; nimmt einen Standardadapter aus der Registry, wenn benötigt. Durch das Überschreiben dieser Methode kann ein Datenbankadapter aus einer anderen Quelle gesetzt werden._setupTableName()setzt den standard Tabellennamen auf den Namen der Klasse. Durch das Überschreiben dieser Methode kann der Tabellenname gesetzt werden bevor dieses Standardverhalten abläuft._setupMetadata()setzt das Schema wenn der Tabellenname dem Muster "schema.table" entspricht; ruftdescribeTable()auf um Metadaten Informationen zu erhalten; Standardisiert das$_colsArray auf die Spalten wie vondescribeTable()geliefert. Durch das Überschreiben dieser Methode können die Spalten angegeben werden._setupPrimaryKey()standardisiert die Primärschlüssel Spalten zu denen geliefert vondescribeTable(); prüft ob die Primärschlüssel Spalten im$_colsArray enthalten sind. Durch das Überschreiben dieser Methode können die Primärschlüssel Spalten angegeben werden.
Wenn Anwendungs-spezifische Logik initialisiert werden soll wenn eine Tabellenklasse
erstellt wird, kann man entscheiden die Aufgaben in die init() Methode
zu verschieben, die aufgerufen wird nachdem alle Tabellen Metadaten bearbeitet
wurden. Das ist besser als die __construct Methode wenn die Metadaten
nicht programmtechnisch verändert werden sollen.
Beispiel 15.82. Beispielverwendung der init() Methode
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_observer;
public function init()
{
$this->_observer = new MyObserverClass();
}
}
Bevor eine Table Klasse verwendet werden kann muss eine Instanz mit dem Konstruktor erzeugt werden. Das Konstruktor Argument ist ein Array von Optionen. Die wichtigste Option für einen Tabellenkonstruktor ist die Instanz der Adapterklasse, welche eine live Verbindung zu einem RDBMS repräsentiert. Es gibt drei Möglichkeiten den Datenbankadapter einer Tabellenklasse anzugeben und diese sind unten beschrieben:
Der erste Weg einen Datenbankadapter an eine Table Klasse bereitzustellen ist, ein
Objekt des Typs Zend_Db_Adapter_Abstract im Options Array,
bezeichnet mit dem Schlüssel 'db', zu übergeben.
Beispiel 15.83. Beispiel für das Erzeugen einer Tabelle mit Nutzung eines Adapterobjekts
$db = Zend_Db::factory('PDO_MYSQL', $options);
$table = new Bugs(array('db' => $db));
Der zweite Weg einer Table Klasse einen Datenbankadapter bereit zu stellen ist es,
ein Objekt des Typs Zend_Db_Adapter_Abstract zu deklarieren
und als Standard für alle nachfolgenden Instanzen von Table der Applikation zu
setzen. Dies kann mit der static Methode
Zend_Db_Table_Abstract::setDefaultAdapter() getan werden. Das
Argument ist ein Objekt des Typs Zend_Db_Adapter_Abstract.
Beispiel 15.84. Beispiel für das erstellen von Table mit einem Standardadapter
$db = Zend_Db::factory('PDO_MYSQL', $options);
Zend_Db_Table_Abstract::setDefaultAdapter($db);
// Später...
$table = new Bugs();
Es kann geeignet sein den Datenbankadapter an einer zentralen Stelle der Anwendung, wie dem Bootstrap, zu erzeugen, und als Standardadapter zu speichern. Dies hilft sicher zu stellen, das der verwendete Adapter in der gesamten Anwendung der gleiche ist. Allerdings kann nur eine einzelne Adapterinstanz als Standardadapter verwendet werden.
Der dritte Weg einer Table Klasse einen Datenbankadapter bereit zu stellen ist es
einen String in dem Optionsarray zu übergeben, auch mit dem 'db'
Schlüssel identifiziert. Der String wird als Schlüssel der statischen
Zend_Registry Instanz verwendet, wo der Eintrag mit dem
Schlüssel ein Objekt des Typs Zend_Db_Adapter_Abstract ist.
Beispiel 15.85. Beispiel für das Erzeugen von Table mit einem Registry Schlüssel
$db = Zend_Db::factory('PDO_MYSQL', $options);
Zend_Registry::set('my_db', $db);
// Später...
$table = new Bugs(array('db' => 'my_db'));
Wie das Setzen eines Standardadapters, bietet auch dieses sicher zu stellen das die gleiche Adapter Instanz in der gesamten Anwendung verwendet wird. Nutzen der Registry ist flexibler, da mehr als eine Adapterinstanz gepeichert werden kann. Eine angegebene Adapterinstanz ist spezifisch für eine bestimmte RDBMS Marke und Datenbankinstanz. Wenn die Anwendung Zugriff auf mehrere Datenbanken benötigt oder auch mehrere Datenbank Marken, dann müssen mehrere Adapter verwendet werden.
Table Objekte können verwendet werden um Zeilen in die Datenbank Tabelle einzufügen auf
der das Table Objekt basiert. Hierzu kann die insert() Methode des Table
Objektes verwendet werden. Das Argument ist ein assoziatives Array, das Spalten Namen
mit Werten verbindet.
Beispiel 15.86. Beispiel für das Einfügen in eine Tabelle
$table = new Bugs();
$data = array(
'created_on' => '2007-03-22',
'bug_description' => 'Irgendwas falsch',
'bug_status' => 'NEW'
);
$table->insert($data);
Standardmäßig werden Werte im Daten Array als literale Werte eingefügt durch das
Verwenden von Parametern. Wenn es notwendig ist das diese als SQL Ausdruck behandelt
werden, muß sichergestellt werden das Sie sich von reinen Strings unterscheiden. Es kann
ein Objekt vom Typ Zend_Db_Expr verwendet werden um das zu
bewerkstelligen.
Beispiel 15.87. Beispiel für das Einfügen von Ausdrücken in einer Tabelle
$table = new Bugs();
$data = array(
'created_on' => new Zend_Db_Expr('CURDATE()'),
'bug_description' => 'Irgendwas ist falsch',
'bug_status' => 'NEU'
);
Um obigen Beispiel vom Einfügen von Zeilen, wird angenommen das die Tabelle einen automatischen
Primärschlüssel hat. Das ist das Standardverhalten von Zend_Db_Table_Abstract,
aber es gibt auch andere Typen von Primärschlüssel. Das folgende Kapitel beschreibt wie
verschiedene Typen von Primärschlüssel unterstützt werden.
Ein automatischer Primärschlüssel erzeigt einen eindeutigen Integerwert wenn die
Spalte des Primären Typs in der eigenen SQL INSERT Anweisung unterdrückt wird.
Wenn die geschützte Variable $_sequence, in Zend_Db_Table_Abstract, als
boolscher Wert TRUE definiert wird, nimmt die Klasse an das die Tabelle
einen automatischen Primärschlüssel hat.
Beispiel 15.88. Beispiel für das Deklarierens einer Tabelle mit einem automatischen Primärschlüssel
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
// Das ist der Standardwert in der Zend_Db_Table_Abstract Klasse;
// er muß nicht definiert werden.
protected $_sequence = true;
}
MySQL, Microsoft SQL Server, und SQLite sind Beispiele von RDBMS Marken die automatische Primärschlüssel unterstützen.
PostgreSQL hat eine SERIAL Notation die implizit eine Sequenz definiert
die auf den Tabellen- und Spaltennamen basiert, und diese Sequenz verwendet, um
einen Schlüsselwert für neue Zeilen zu erstellen. IBM DB2 hat eine
IDENTITY Notation die ähnlich arbeitet. Wenn eine dieser Notationen
verwendet wird, muß der Zend_Db_Table Klasse mitgeteilt
werden das Sie eine automatische Spalte hat, indem $_sequence auf
TRUE gesetzt wird.
Eine Sequenz ist ein Datenbank Objekt das einen eindeutigen Wert erstellt, der als Wert des Primärschlüssels in einer oder mehreren Tabellen der Datenbank verwendet werden kann.
Wenn $_sequence als String definiert wird, nimmt
Zend_Db_Table_Abstract an das der String den Namen des
Sequenz Objektes in der Datenbank benennt. Die Sequenz wird aufgerufen um einen
neuen Wert zu erstellen, und dieser Wert wird in der INSERT Operation
verwendet.
Beispiel 15.89. Beispiel für das Deklaration einer Tabelle mit einer Sequenz
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
protected $_sequence = 'bug_sequence';
}
Oracle, PostgreSQL, und IBM DB2 sind Beispiele von RDBMS Marken die Sequenz Objekte in der Datenbank unterstützen.
PostgreSQL und IBM DB2 haben auch einen Syntax der Sequenzen implizit definiert und diese mit Spalten assoziiert. Wenn diese Notation verwendet wird, muß der Tabelle gesagt werden das Sie eine automatische Schlüsselspalte besitzt. Der Name der Sequenz muß nur in den Fällen als String definiert werden in denen die Sequenz explizit aufgerufen wird um den nächsten Schlüsselwert zu erhalten.
Einige Tabellen haben natürliche Schlüssel. Das bedeutet das der Schlüssel nicht automatisch durch die Tabelle oder eine Sequenz erstellt wird. Der Wert für den Primärschlüssel muß in diesem Fall selbst definiert werden.
Wenn $_sequence als boolsches FALSE definiert wird, nimmt
Zend_Db_Table_Abstract an das die Tabelle einen natürlichen
Primärschlüssel hat. Es müssen Werte für die Spalte des Primärschlüssels im Array
der Daten definiert werden die an die insert() Methode übergeben
werden, andernfalls wird diese Methode eine
Zend_Db_Table_Exception werfen.
Beispiel 15.90. Beispiel für das Definieren einer Tabelle mit einem natürlichen Schlüssel
class BugStatus extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bug_status';
protected $_sequence = false;
}
![]() |
Anmerkung |
|---|---|
Alle RDBMS Marken unterstützen Tabellen mit natürlichen Schlüsseln. Beispiele von Tabellen die oft so definiert werden das Sie natürliche Schlüssel besitzen sind Lookup Tabellen, Durchschnitts Tabellen in viele-zu-viele Beziehungen, oder die meisten Tabellen mit komponierten Primärschlüsseln. |
Spalten können in der Datenbanktabelle aktualisiert werden indem die update
Methode der Table Klasse verwendet wird. Diese Methode nimmt zwei Argumente: ein
assoziatives Array von Spalten die geändert werden sollen und neue Werte die diesen
Spalten hinzugefügt werden; und einen SQL Ausdruck der in der WHERE Klausel
verwendet wird, als Kriterium für die Zeilen die in der UPDATE Operation
geändert werden sollen.
Beispiel 15.91. Beispiel für das Aktualisieren von Zeilen in einer Tabelle
$table = new Bugs();
$data = array(
'updated_on' => '2007-03-23',
'bug_status' => 'FIXED'
);
$where = $table->getAdapter()->quoteInto('bug_id = ?', 1234);
$table->update($data, $where);
Da die update() Methode der Tabelle zur
update() Methode des
Datenbank Adapters weiterleitet, kann das zweite Argument ein Array von SQL Ausdrücken
sein. Diese Ausdrücke werden als Boolsche Terme kombiniert indem ein AND
Operator verwendet wird.
![]() |
Anmerkung |
|---|---|
Die Werte und Identifizierer im SQL Ausdruck werden nicht in Anführungszeichen
gesetzt. Wenn Werte oder Identifizierer vorhanden sind die das Setzen in
Anführungszeichen benötigen, ist man selbst dafür zuständig das das getan wird. Die
|
Zeilen können von einer Datenbanktabelle gelöscht werden indem die delete()
Methode verwendet wird. Diese Methode nimmt ein Argument, welches ein SQL Ausdruck ist,
der in der WHERE Klausel als Kriterium dafür verwendet wird, welche Zeilen
gelöscht werden sollen.
Beispiel 15.92. Beispiel für das Löschen von Zeilen einer Tabelle
$table = new Bugs();
$where = $table->getAdapter()->quoteInto('bug_id = ?', 1235);
$table->delete($where);
Da die delete() Methode der Tabelle zur
delete() Methode des
Datenbank Adapters weiterleitet, kann das Argument ein Array von SQL Ausdrücken sein.
Diese Ausdrücke werden als boolsche Terme kombiniert indem ein AND Operator
verwendet wird.
![]() |
Anmerkung |
|---|---|
Die Werte und Identifizierer im SQL Ausdruck werden nicht in Anführungszeichen
gesetzt. Wenn Werte oder Identifizierer vorhanden sind die das Setzen in
Anführungszeichen benötigen, ist man selbst dafür zuständig das das getan wird. Die
|
Die Datenbanktabelle kann nach passenden Zeilen für spezifizierte Werte im
Primärschlüssel abgefragt werden, indem die find() Methode verwendet wird.
Das erste Argument dieser Methode ist entweder ein einzelner Wert oder ein Array von
Werten die dem Primärschlüssel dieser Tabelle entsprechen.
Beispiel 15.93. Beispiel für das Finden von Zeilen durch Werte des Primärschlüssels
$table = new Bugs();
// Eine einzelne Zeile finden
// Gibt ein Rowset zurück
$rows = $table->find(1234);
// Mehrere Zeilen finden
// Gibt auch ein Rowset zurück
$rows = $table->find(array(1234, 5678));
Wenn ein einzelner Wert spezifiziert wird, gibt die Methode auch maximal eine Zeile zurück, weil ein Primärschlüssel keinen doppelten Wert haben kann und es maximal eine Zeile in der Datenbank gibt die dem spezifizierten Wert entspricht. Wenn mehrere Werte in einem Array spezifiziert werden, gibt die Methode maximal soviele Zeilen zurück wie die Anzahl an unterschiedlichen Werten die spezifiziert wurden.
Die find() Methode kann weniger Zeilen zurückgeben als die Anzahl an Werten
die für den Primärschlüssel definiert wurden, wenn einige der Werte keiner Zeile in der
Datenbank Tabelle entsprechen. Die Methode kann sogar null Zeilen zurückgeben. Weil die
Anzahl an zurückgegebenen Zeilen variabel ist, gibt die find() Methode ein
Objekt vom Typ Zend_Db_Table_Rowset_Abstract zurück.
Wenn der Primärschlüssel ein komponierter Schlüssel ist, als einer der aus mehreren
Spalten besteht, können die zusätzlichen Spalten als zusätzliche Argumente in der
find() Methode definiert werden. Es müssen soviele Argumente angegeben
werden wie Spalten im Primärschlüssel der Tabelle existieren.
Um mehrere Zeilen von einer Tabelle mit einem kombinierten Primärschlüssel zu finden, muß ein Array für jedes der Argumente übergeben werden. Alle dieser Arrays müssen die gleiche Anzahl an Elementen haben. Die Werte in jedem Array werden in Tupeln geformt und gereiht; zum Beispiel definiert das erste Element in allen Array Argumenten den ersten kombinierten Wert des Primärschlüssels, das zweite Element von allen Arrays definiert den zweiten kombinierten Wert des Primärschlüssels, und so weiter.
Beispiel 15.94. Beispiel für das Finden von Zeilen durch Werte von kombinierten Primärschlüsseln
Der Aufruf von find() anbei um mehreren Zeilen zu entsprechen kann zwei
Zeilen in der Datenbank entsprechen. Die erste Zeile muß den Wert des
Primärenschlüssels (1234, 'ABC') haben, und die zweite Zeile den Wert des
Primärschlüssels (5678, 'DEF').
class BugsProducts extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs_products';
protected $_primary = array('bug_id', 'product_id');
}
$table = new BugsProducts();
// Eine einzelne Zeilen mit einem kombinierten Primärschlüssel finden
// Gibt ein Rowset zurück
$rows = $table->find(1234, 'ABC');
// Mehrere Zeilen mit einem kombinierten Primärschlüssel finden
// Gibt auch ein Rowset zurück
$rows = $table->find(array(1234, 5678), array('ABC', 'DEF'));
![]() |
Warnung |
|---|---|
|
Die API für die Hol-Operationen wurde ausgeweitet um einem
Die folgenden Ausdrücke sind gültig und funktionell identisch, trotzdem wird empfohlen den Code zu aktualisieren um Vorteil aus der neuen Verwendung zu ziehen wo das möglich ist.
|
Das Zend_Db_Table_Select Objekt ist eine Erweiterung des
Zend_Db_Select Objekts das spezielle Einschränkungen zu einer
Abfrage hinzufügt. Die Verbesserungen und Einschränkungen sind folgende:
Man kann sich entscheiden ein Subset von Zeilen einer fetchRow oder fetchAll Abfrage zurückzuerhalten. Dann kann Vorteile durch Optimierung bieten, wenn die Rückgabe eines großes Sets an Ergebnissen für alle Zeilen nicht gewünscht wird.
Man kann Zeilen spezifizieren die Ausdrücke innerhalb der ausgewählten Tabelle evaluieren. Trotzdem bedeutet das, das die zurückgegebene Zeile oder Zeilenset readOnly (nur lesbar) ist und nicht für save() Operationen verwendet werden kann. Eine
Zend_Db_Table_Rowmit readOnly Status wird eine Exception werfen wenn einesave()Operation versucht wird.Man kann JOIN Klauseln auf einer Auswahl erlauben um Mehrfach-Tabellen Lookups zu erlauben.
Man kann keine Spalten von einer geJOINten Tabelle spezifizieren damit Sie in einer Zeile/Zeilenset zurückgegeben werden. Wenn das versucht wird, wird ein PHP Fehler getriggert. Das wurde getan um Sicherzustellen das die Integrität von
Zend_Db_Table gewahrt bleibt. z.B. einZend_Db_Table_Rowsollte nur Spalten referenzieren die von seiner Elterntabelle abgeleitet sind.
Beispiel 15.95. Einfache Verwendung
$table = new Bugs();
$select = $table->select();
$select->where('bug_status = ?', 'NEW');
$rows = $table->fetchAll($select);
Flüssige Interfaces sind über alle Komponenten hinweg implementiert, sodas das zu einer mehr abgekürzteren Form umgeschrieben werden kann.
Beispiel 15.96. Example of fluent interface
$table = new Bugs();
$rows =
$table->fetchAll($table->select()->where('bug_status = ?', 'NEW'));
Ein Set von Zeilen kann abgefragt werden indem irgendein Kriterium verwendet wird,
das anders als die Werte des Primärschlüssels sind, indem die
fetchAll() Methode der Tabellen Klasse verwendet wird. Diese Methode
gibt ein Objekt vom Typ Zend_Db_Table_Rowset_Abstract zurück.
Beispiel 15.97. Beispiel für das Finden von Zeilen durch einen Ausdruck
$table = new Bugs();
$select = $table->select()->where('bug_status = ?', 'NEW');
$rows = $table->fetchAll($select);
Der ORDER BY kann auch ein Sortier-Kriterium übergeben werden, genauso
wie auch Count und Offset Integer Werte, verwendet werden können damit die Abfrage
ein spezielles Subset von Zeilen zurück gibt. Diese Werte werden in einer
LIMIT Klausel verwendet oder in einer ähnlichen Logik für RDBMS Marken
die die LIMIT Syntax nicht unterstützen.
Beispiel 15.98. Beispiel für das Finden von Zeilen durch einen Ausdruck
$table = new Bugs();
$order = 'bug_id';
// Gibt die Zeilen 21 bis 30 zurück
$count = 10;
$offset = 20;
$select = $table->select()->where(array('bug_status = ?' => 'NEW'))
->order($order)
->limit($count, $offset);
$rows = $table->fetchAll($select);
Alle diese Argumente sind optional. Wenn die ORDER Klausel unterdrückt wird, dann enthält das Ergebnis die Zeilen der Tabelle in einer unvorhersagbaren Reihenfolge. Wenn keine LIMIT Klausel gesetzt ist, dann wird jede Zeile dieser Tabelle zurückgegeben die der WHERE Klausen entspricht.
Für speziellere und optimierte Ergebnisse, kann es gewünscht sein die Anzahl der
zurückgegebenen Zeilen/Sets zu limitieren. Das kann durch die Übergabe einer FROM
Klausel an das Select Objekt getan werden. Das erste Argument in der FROM Klausel
ist identisch mit den des Zend_Db_Select Objekts wobei man
zusätzlich eine Instanz von Zend_Db_Table_Abstract übergeben
und damit den Tabellen Namen automatisch ermitteln lassen kann.
Beispiel 15.99. Spezielle Spalten erhalten
$table = new Bugs();
$select = $table->select();
$select->from($table, array('bug_id', 'bug_description'))
->where('bug_status = ?', 'NEW');
$rows = $table->fetchAll($select);
![]() |
Wichtig |
|---|---|
Das Rowset enthält Zeilen die trotzdem 'gültig' sind - sie enthalten bloß ein Subset der Spalten einer Tabelle. Wenn eine save() Methode auf dem Teil einer Zeile aufgerufen wird dann werden nur die vorhandenen Felder geändert. aufgerufen |
Es können Ausdrücke in einer FROM Klausel spezifiziert werden die dann als readOnly Zeile/Set zurückgegeben werden. In diesem Beispiel werden Zeilen von der Bugs Tabelle zurückgegeben die einen Bereich von Nummern neuer Bugs zeigen die von Individuen mitgeteilt wurden. Die GROUP Klausel ist zu beachten. Die 'count' Spalte wird der Zeile für Evaluation angefügt und es kann auch Sie zugegriffen werden wie wenn Sie ein Teil des Schemas wäre.
Beispiel 15.100. Ausdrücke als Spalten erhalten
$table = new Bugs();
$select = $table->select();
$select->from($table,
array('COUNT(reported_by) as `count`', 'reported_by'))
->where('bug_status = ?', 'NEW')
->group('reported_by');
$rows = $table->fetchAll($select);
Es kann auch ein Lookup als Teil der Abfrage verwendet werden um die Fetch
Operation zu verfeinern. In diesem Beispiel wird die Accounts Tabelle als Teil
einer Suche nach allen Bugs die von 'Bob' gemeldet wurden, abgefragt.
Beispiel 15.101. Beispiel für das Finden von Zeilen durch einen Ausdruck
$table = new Bugs();
// Bei gesetztem From Abschnitt empfangen, wichtig wenn gejoint werden soll
$select = $table->select(Zend_Db_Table::SELECT_WITH_FROM_PART);
$select->setIntegrityCheck(false)
->where('bug_status = ?', 'NEW')
->join('accounts', 'accounts.account_name = bugs.reported_by')
->where('accounts.account_name = ?', 'Bob');
$rows = $table->fetchAll($select);
Zend_Db_Table_Select wird primär verwendet um zu verbinden
und zu prüfen um die Kriterien für einen legalen SELECT Query sicherzustellen.
Trotzdem gibt es viele Fälle in denen man die Flexibilität der
Zend_Db_Table_Row benötigt und Zeilen nicht geschrieben oder
gelöscht werden müssen. Für diesen speziellen Fall ist es möglich Zeilen/-sets durch
die Übergabe eines false Wertes an setIntegrityCheck zu erhalten. Das resultierende
Zeilen/-set wird als eine 'locked' Zeile zurückgegeben (das bedeutet das save(),
delete() und jede andere Mothode die Felder setzt wird eine Ausnahme werfen).
Beispiel 15.102. Entfernen des Integritäts Checks von Zend_Db_Table_Select um geJOINte Zeilen zu erlauben
$table = new Bugs();
$select = $table->select(Zend_Db_Table::SELECT_WITH_FROM_PART)->setIntegrityCheck(false);
$select->where('bug_status = ?', 'NEW')
->join('accounts',
'accounts.account_name= bugs.reported_by',
'account_name')
->where('accounts.account_name = ?', 'Bob');
$rows = $table->fetchAll($select);
Eine einzelne Zeile kann abgefragt werden indem Kriterien verwendet werden die ähnlich
denen der fetchAll() Methode sind.
Beispiel 15.103. Beispiel für das Finden einer einzelnen Zeilen durch einen Ausdruck
$table = new Bugs();
$select = $table->select()->where('bug_status = ?', 'NEW')
->order('bug_id');
$row = $table->fetchRow($select);
Diese Methode gibt ein Objekt vom Typ Zend_Db_Table_Row_Abstract
zurück. Wenn die spezifizierten Sortier-Kriterien keiner Zeile in der Datenbank Tabelle
entsprechen gibt fetchRow() PHP's NULL Wert zurück.
Die Zend_Db_Table_Abstract Klasse bietet einige Informationen
über Ihre Metadaten. Die info() Methode gibt eine Array Struktur mit
Informationen über die Tabelle, Ihre Spalten und Primärschlüssel zurück, sowie andere
Metadaten.
Beispiel 15.104. Beispiel für das Erhalten des Namens einer Tabelle
$table = new Bugs();
$info = $table->info();
echo "Der Name der Tabelle ist " . $info['name'] . "\n";
Die Schlüssel des Arrays das von der info() Methode zurückgegeben wird sind
anbei beschrieben:
name => der Name der Tabelle.
cols => ein Array das die Spalte(n) der Tabelle benennt.
primary => ein Array das die Spalte(n) des Primärschlüssels benennt.
metadata => ein assoziatives Array das die Spaltennamen mit Informationen über die Spalten zusammenführt. Das ist die Information die durch die
describeTable()Methode zurückgegeben wird.rowClass => der Name der konkreten Klasse die für Zeilen Objekte verwendet wird und von den Methoden dieser Table Instanz zurückgegeben wird. Der Standardwert ist
Zend_Db_Table_Row.rowsetClass => Name der konkreten Klasse für für Rowset Objekte verwendet wird und von den Methoden dieser Table Instanz zurückgegeben wird. Der Standardwert ist
Zend_Db_Table_Rowset.referenceMap => ist ein assoziatives Array von Klassennamen von Tabellen die diese Tabelle referenzieren. Siese Abschnitt 15.8.2, „Verknüpfungen definieren“.
dependentTables => ein Array von Klassennamen von Tabellen die diese Tabelle referenzieren. Siese Abschnitt 15.8.2, „Verknüpfungen definieren“.
schema => der Name des Schemas (oder der Datenbank oder dem Tabellenraum) für diese Tabelle.
Standardmäßig fragt Zend_Db_Table_Abstract die darunterliegende
Datenbank für die Metadaten der Tabelle ab
immer wenn diese diese Daten benötigt werden um Tabellenoperationen durchzuführen. Das
Tableobjekt holt die Metadaten der Tabelle von der Datenbank indem es die
describeTable() Methode des Adapters verwendet. Operationen die diese
Einsicht benötigten sind:
insert()find()info()
In einigen Fällen, speziell wenn viele Table Objekte auf der gleichen Datenbanktabelle instanziert werden kann das Abfragen der Datenbank nach den Metadaten der Tabelle für jede Instanz unerwünscht sein wegen der Geschwindigkeit. In solchen Fällen, können Benutzer davon profitieren das die Metadaten der Tabelle, die von der Datenbank empfangen werden, gecached werden.
Es gibt zwei grundsätzliche Wege bei denen ein Benutzer Vorteile davon haben kann wenn die Metadaten der Tabelle gecached werden:
Aufruf von
Zend_Db_Table_Abstract::setDefaultMetadataCache()- Das erlaubt es Entwicklern das Standardcacheobjekt zu setzen das für alle Tabellenklassen verwendet werden soll.Konfigurieren von
Zend_Db_Table_Abstract::__construct()- Das erlaubt es Entwicklern das Cacheobjekt zu setzen das für eine spezielle Instanz der Tabellenklasse verwendet werden soll.
In beiden Fällen muß die Spezifikation des Caches entweder NULL (wenn kein
Cache verwendet wird) oder eine Instanz von
Zend_Cache_Core
sein. Die Methoden können in Verbindung zueinander verwendet werden wenn es gewünscht
ist beides zu haben, einen standardmäßigen Cache für die Metadaten und die Möglichkeit
den Cache eines individuellen Tabellenobjektes zu ändern.
Beispiel 15.105. Verwenden eines standardmäßigen Caches für Metadaten für alle Tabellenobjekte
Der folgende Code demonstriert wie ein standardmäßiger Cache für die Metadaten gesetzt werden kann der für alle Tabellenobjekte verwendet wird:
// Zuerst muß der Cache vorbereitet werden
$frontendOptions = array(
'automatic_serialization' => true
);
$backendOptions = array(
'cache_dir' => 'cacheDir'
);
$cache = Zend_Cache::factory('Core',
'File',
$frontendOptions,
$backendOptions);
// Als nächstes, den Cache setzen der mit allen Tabellenobjekten verwendet werden soll
Zend_Db_Table_Abstract::setDefaultMetadataCache($cache);
// Eine Tabellenklasse wird auch benötigt
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
// ...
}
// Jede Instanz von Bugs verwenden nur den Standardmäßigen Cache fpr die Metadaten
$bugs = new Bugs();
Beispiel 15.106. Einen Metadaten Cache für ein spezielles Tabellenobjekt verwenden
Der folgende Code demonstriert wie ein Cache für Metadaten für eine spezielle Instanz eines Tabellenobjektes gesetzt werden kann:
// Zuerst den Cache vorbereiten
$frontendOptions = array(
'automatic_serialization' => true
);
$backendOptions = array(
'cache_dir' => 'cacheDir'
);
$cache = Zend_Cache::factory('Core',
'File',
$frontendOptions,
$backendOptions);
// Eine Tabellenklasse wird auch benötigt
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
// ...
}
// Eine Instanz für die Instanzierung konfgurieren
$bugs = new Bugs(array('metadataCache' => $cache));
![]() |
Automatische Serialisierung mit dem Cache Frontend |
|---|---|
Da die Information die von der describeTable() Methode des Adapters zurückgegeben
wird, ein Array ist, muß sichergestellt werden das die
|
Obwohl die obigen Beispiele Zend_Cache_Backend_File verwenden,
können Entwickler jegliches Cache Backend verwenden das der Situation am besten
entspricht. Siehe Zend_Cache für weitere
Informationen.
Um das Cachen von Metadaten einen weiteren Schritt weiterzubringen, kann man sich auch entscheiden die Metadaten hardzucoden. In diesem speziellen Fall benötigt jede Änderung trotzdem eine Änderung im Code. Als solches, ist es nur empfohlen für jene die eine Produktionsumgebung optimieren wollen.
Die Struktur der Metadaten ist wie folgt:
protected $_metadata = array(
'<column_name>' => array(
'SCHEMA_NAME' => <string>,
'TABLE_NAME' => <string>,
'COLUMN_NAME' => <string>,
'COLUMN_POSITION' => <int>,
'DATA_TYPE' => <string>,
'DEFAULT' => NULL|<value>,
'NULLABLE' => <bool>,
'LENGTH' => <string - length>,
'SCALE' => NULL|<value>,
'PRECISION' => NULL|<value>,
'UNSIGNED' => NULL|<bool>,
'PRIMARY' => <bool>,
'PRIMARY_POSITION' => <int>,
'IDENTITY' => <bool>,
),
// additional columns...
);
Ein einfacher Weg um die richtigen Werte zu erhalten ist es den Metadaten Cache zu verwenden, und dann die Werte die im Cache gespeichert sind, zu deserialisieren.
Diese Optimierung kann ausgeschaltet werden indem das
metadataCacheInClass Flag ausgeschaltet wird:
// Bei der Instanziierung:
$bugs = new Bugs(array('metadataCacheInClass' => false));
// Oder später:
$bugs->setMetadataCacheInClass(false);
Das Flag ist standardmäßig aktiviert, was sicherstellt das das
$_metadata Array nur einmal pro Instanz ausgeliefert wird.
Standardmäßig geben die Methoden der Table Klasse ein Rowset als Instanzen der
konkreten Klasse Zend_Db_Table_Rowset, und Rowsets enthalten
eine Kollektion von Instanzen der konkreten Klasse
Zend_Db_Table_Row. Eine alternative Klasse kann für jede von
Ihnen als alternative Klasse definiert werden die verwendet werden soll, aber es
müssen Klassen sein die Zend_Db_Table_Rowset_Abstract
erweitern und respektiv Zend_Db_Table_Row_Abstract.
Es können Zeilen und Rowset Klassen definiert werden indem das Optionsarray des
Table Konstruktors verwendet wird, respektiv die Schlüssel 'rowClass'
und 'rowsetClass'. Die Namen der Klassen müssen spezifiziert werden
indem Strings verwendet werden.
Beispiel 15.107. Beispiel dafür wie die Zeilen und Rowset Klassen spezifiziert werden können
class My_Row extends Zend_Db_Table_Row_Abstract
{
...
}
class My_Rowset extends Zend_Db_Table_Rowset_Abstract
{
...
}
$table = new Bugs(
array(
'rowClass' => 'My_Row',
'rowsetClass' => 'My_Rowset'
)
);
$where = $table->getAdapter()->quoteInto('bug_status = ?', 'NEW')
// Gibt ein Objekt des Typs My_Rowset zurück
// das ein Array von Objekten des Typs My_Row enthält.
$rows = $table->fetchAll($where);
Die Klassen können geändert werden indem Sie mit den setRowClass() und
setRowsetClass() Methoden spezifiziert werden. Das entspricht den
Zeilen und Rowsets die nachfolgend erstellt werden; es ändert aber nicht die Klasse
von Zeilen- oder Rowsetobjekten die bereits davor erstellt wurden.
Beispiel 15.108. Beispiel für das Ändern von Zeilen und Rowset Klassen
$table = new Bugs();
$where = $table->getAdapter()->quoteInto('bug_status = ?', 'NEW')
// Gibt ein Objekt vom Typ Zend_Db_Table_Rowset zurück das ein Array
// von Objekten des Typs Zend_Db_Table_Row enthält.
$rowsStandard = $table->fetchAll($where);
$table->setRowClass('My_Row');
$table->setRowsetClass('My_Rowset');
// Gibt ein Objekt vom Typ My_Rowset zurück das ein Array
// von Objekten des Typs My_Row enthält.
$rowsCustom = $table->fetchAll($where);
// Das $rowsStandard Objekt existiert noch immer, und es bleibt unverändert.
Für weitere Informationen über Zeilen und Rowset Klassenm siehe Abschnitt 15.6, „Zend_Db_Table_Row“ und Abschnitt 15.7, „Zend_Db_Table_Rowset“.
Die insert() und update() Methoden in der Table Klasse
können überschrieben werden. Das bietet die Möglichkeit eigenen Code einzufügen der
ausgeführt wird bevor die Datenbank Operation durchgeführt wird. Es muß
sichergestellt werden das die Methode der Elternklasse aufgerufen wird wenn man
fertig ist.
Beispiel 15.109. Eigene Logik um Zeitstempel zu managen
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
public function insert(array $data)
{
// Einen Zeitstempel hinzufügen
if (empty($data['created_on'])) {
$data['created_on'] = time();
}
return parent::insert($data);
}
public function update(array $data, $where)
{
// Einen Zeitstempel hinzufügen
if (empty($data['updated_on'])) {
$data['updated_on'] = time();
}
return parent::update($data, $where);
}
}
Auch die delete() Methode kann überschrieben werden.
Es können eigene Abfrage Methoden in der Table Klasse implementiert werden, wenn oft
die Notwendigkeit besteht Abragen mit speziellen Kriterien auf der Table Klasse
durchzuführen. Die meisten Abfragen können mit fetchAll() geschrieben
werden, das bedeutet aber das Code dupliziert werden muß um Abfragekonditionen zu
formen die Abfrage in verschiedenen Orten der Anwendung auszuführen. Hierfür kann es
nützlich sein eine Methode in der Table Klasse zu definieren um oft benutzte
Abfragen an dieser Tabelle durchzuführen.
Beispiel 15.110. Eigene Methode um Fehler durch den Status zu finden
class Bugs extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected $_name = 'bugs';
public function findByStatus($status)
{
$where = $this->getAdapter()->quoteInto('bug_status = ?', $status);
return $this->fetchAll($where, 'bug_id');
}
}
Einige Leute bevorzugen das der Name der Table Klasse einem Tabellennamen in der RDBMS, durch eine Stringumwandlung die Inflection (Beugung) genannt wird, entspricht.
Wenn zum Beispiel der Name der Table Klasse "BugsProducts" ist, würde
Sie der physikalischen Tabelle in der Datenbank entsprechen die
"bugs_products" heißt, wenn die explizite Definition der
$_name Eigenschaft der Klasse unterdrückt wird. In dieser
Übereinstimmung der Beugung, wird der Klassenname im "CamelCase" Format geschrieben
und in Kleinschreibung transformiert, und Wörter mit einem Unterstrich seperiert.
Der Tabellenname der Datenbank kann unabhängig vom Klassennamen spezifiziert werden
indem der Tabellenname mit der Klasseneigenschaft $_name in jeder der
eigenen Tabellenklassen deklariert wird.
Zend_Db_Table_Abstract führt keine Beugung durch um die
Klassennamen mit den Tabellennamen in Übereinstimmung zu bringen. Wenn die
Deklaration von $_name in der eigenen Tabellenklasse unterdrückt wird,
wird die Klasse mit der Datenbanktabelle in Verbindung gebracht die der Schreibweise
des Klassennamens exakt entspricht.
Es ist unzureichend Identifizierer von der Datenbank zu transformieren, da das zu
Doppeldeutigkeiten führen kann oder einige Identifizierer sogar unerreichbar macht.
Die Verwendung der SQL Identifizierer exakt so wie Sie in der Datenbank vorhanden
sind, macht Zend_Db_Table_Abstract sowohl einfacher als auch
flexibler.
Wenn man es vorzieht Beugung zu verwenden, muß die Transformation selbst durch das
Überschreiben der _setupTableName() Methode in der eigenen
Tabellenklasse implementiert werden. Ein Weg um das zu tun ist die Definition einer
abstrakten Klase die Zend_Db_Table_Abstract erweitert. Der
Rest der eigenen Klassen erweitert dann die eigene neue abstrakte Klasse.
Beispiel 15.111. Beispiel einer abstrakten Tabellenklasse die Beugung implementiert
abstract class MyAbstractTable extends Zend_Db_Table_Abstract
{
protected function _setupTableName()
{
if (!$this->_name) {
$this->_name = myCustomInflector(get_class($this));
}
parent::_setupTableName();
}
}
class BugsProducts extends MyAbstractTable
{
}
Man ist selbst für das Schreiben von Funktionen verantwortlich um die Transformation der Beugung auszuführen. Zend Framework bietet solche Funktionen nicht an.
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